DAS LANDHAUS

Das Landhaus erstreckt sich über zwei Stockwerke und bietet mit seinen insgesamt 200m² ausreichend Platz für bis zu 12 Personen.

Im Erdgeschoss befindet sich die Küche, das Wohn-/Esszimmer mit offenem Kamin und ein Schlafzimmer inklusive eigenem Bad. Im ersten Stock befinden sich fünf weitere Schlafzimmer mit jeweiligem Badezimmer. Im Flur steht ein zusätzliches Gäste-WC für alle Gäste zur Verfügung. 

Unser Nachhaltigkeitskonzept

Innovationsfreude und Nachhaltigkeit prägen unser Energiekonzept. Seit 2014 heizen wir unsere Häuser komplett energieautark. 100% unseres Wärmebedarfs wird mit Holz aus dem eigenen Anbau in der direkten Umgebung erzeugt. Die schonende Nutzung unserer Umwelt und Natur sind schon lange Teil unserer Familienphilosophie. Während sich die Landwirtschaft in vielen Teilen Deutschlands immer weiter in die Spirale der Intensivierung bewegt, betreiben wir schon seit über 20 Jahren eine entschleunigte Form der Landnutzung. Übermäßigen Stickstoffeintrag (Gülle usw.) probieren wir zu vermeiden, auch wenn wenn nicht dafür garantieren können, dass es nicht so riecht. Da es sich bei dem Ort prinzipiell um eine Ansammlung alter Höfe handelt, von denen unser Landhaus ein zentraler Teil ist. Ohne den Stickstoff und mit nur einer Mahd im Spätsommer (ab Mitte Juli) sind große Teile unser Wiesen und Weideflächen zu Refugien der heimischen (ehemals) vielfältigen Flora und Fauna des Sauerlandes geworden.

Elektro- oder Hybridautos können nach Bedarf an der hauseigenen Starkstrom-Steckdose aufgeladen werden. Die dabei entstehenden Stromkosten werden separat in Rechnung gestellt.

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Unsere Geschichte

Das Haus und der dazugehörige Hof tragen erst seit 4 Generationen den Namen "Bette". Zuvor war der Name des Hofhalters "König". Der Name König, der im lokalen Plattdeutsch als "Kühnes" bezeichnet wurde, stammt von der ursprünglichen Funktion des Hofes und kann bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgt werden.

Die erste (uns bekannte) Erwähnung findet sich in einem Schatzungsregister des Klosters Grafschaft (ca. 15 km). Darin wird der Hof als "Hof Lochtrop" oder "Königshof zu Ifelpe" bezeichnet. Ifelpe ist der damalige Name unseres beschaulichen Dorfes Altenilpe. Vollständig wird der Ort in den älstensten Quellen als "Alden Yfflepe" bezeichnet. Wobei "Alden" soviel wie "alter Freund" bedeutet und "Yfflepe" war dabei wohl der Name eines benachbarten Landgrafen der seinen Sitz im nur 5 km entfernten heutigen Kirchilpe hatte (Spekulation). Dort wurde eine Wallburg aus der karolinischer oder ottonischer Zeit gefunden. Diese ist also älter als der erste offizelle Nachweis des Names "Yfflepe" welcher den Stamm beider Ortsnamen bildet.

Bei dem "Königshof" handelte es sich nicht um den Hof auf dem der lokale König wohnte. Stattdessen war es ein Burglehen. Also eine "Leihgabe" des Königs der Burg Bilstein (Lennestadt, ca. 25 km), die mit dem Zenten verzinzt wurde. So wurden jedes Jahr 10% der Erträge an den König von Bilstein abgegeben. Der Hof gelangte in den Besitz der Familie und die Erbfolge lässt sich ab dem 15. Jahrhundert detailiert nachvollziehen.